Manon

Manon ist eine der bedeutendsten Performance-Künstlerinnen der ersten Generation in der Schweiz. Nach Aufenthalten in Paris, Amsterdam, Berlin, New York und Genua lebt die 1946 in Bern geborene Künstlerin heute in Zürich. Ihr erstes Environment gestaltet Manon 1974 mit dem «Lachsfarbenen Boudoir». Während ihres mehrjährigen Aufenthalts in Paris Ende der Siebzigerjahre wendet sie sich der inszenierten Fotografie zu. Es entstehen verschiedene wichtige Fotoserien, zuerst in Schwarzweiss und ab 1990 auch in Farbe. Bis Ende der Neunzigerjahre sind zudem Installationen ein zentrales Ausdrucksmittel der Künstlerin. In ihren aktuellen Arbeiten nimmt sie kleinere bis grössere räumliche Eingriffe in drei verlassenen Thermalhotels vor, die sie anschliessend – mit oder ohne sich als Modell – fotografiert. Es sind von existenziellen Schnittstellen geprägte Bilder, die von unserer eigenen Vergänglichkeit und von der Vergänglichkeit allen Lebens erzählen.

Manons Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen, u.a.: Kunsthaus Zürich, Fotostiftung Schweiz in Winterthur, Kunstmuseum Bern, Kunstmuseum St. Gallen, Musée d'art et d'histoire Genf, Kunsthaus Aarau

Publikationen (Auswahl)
Neuauflage von «On Manon 74 – 77», Hrsg. Gianni Jetzer, Neuer Kunst- und Medienverlag, Zürich, 2001
«Einst war sie MISS RIMINI», Scheidegger & Spiess, Zürich, 2005
«Manon – eine Person», Publikation anlässlich der Ausstellungen im Helmhaus Zürich und im Swiss Institute New York, Scheidegger & Spiess, Zürich, 2008

www.manon.ch

 

Das Werk: 

Aus der Serie «Hotel Dolores», 2008 – 2012
Fotografie auf Inkjet-Büttenpapier
Format: 90 x 60 cm
Auflage: 20 Exemplare, nummeriert und signiert
3 épreuves d'artiste, 5 épreuves hors commerce I – V
Preis: CHF 600.– (spezielle Konditionen für Mitglieder)

Verfügbarkeit: 
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